Viel länger wird die Sicherheit von Autos mit sogenannten "Crashtests" überprüft: seit den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Anfangs hat man das Auto einfach einen Hügel runter rollen lassen. Oder es zwischen zwei Züge eingeklemmt.
Heute wird die Karosserie auf Zehntelkilometer genau beschleunigt und millimetergenau auf ein Hindernis gezogen. Um zu sehen, was mit den Auto-Insassen passieren würde, setzt man Puppen hinein ("Dummies"). Die Auswirkungen auf Auto und Puppen werden durch Sensoren und durch Aufnahmen mit speziellen Kameras erfasst.
Fast wie im Computerspiel: Crashtest digital
Mittlerweile gibt es eine neue Generation von Crashtests, die Unfälle am Computer nachstellen. Audi z. B. nutzt dafür einen extrem schnellen Hochleistungsrechner. Je schneller der Rechner, desto besser können Unfälle nachgeahmt werden. Das machen die Entwickler rund 5.000 Mal pro Woche. Bevor der erste Prototyp gebaut wird, hat das virtuelle Auto am Computer bereits über 100.000 Unfälle erlebt. Kein Wunder, dass die Autos immer sicherer werden.