Der Vorsokratiker Thales von Milet (um 625-547 v. Chr.) bezeichnete das kühle Nass als den Ursprung der Schöpfung: "Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser."
Ein Jahrhundert später lehrte der Philosoph Empedokles (ca. 483-425 v. Chr.), dass die Welt aus vier Grundbausteinen bestehe: Wasser, Feuer, Erde und Luft.
Aristoteles, der bedeutendste Denker des Altertums, begründete daraus die Elementartheorie: Er leitete die Umwandlung der vier Elemente ineinander aus vier Grundeigenschaften ab, die in einem Viereck angeordnet sind: warm, trocken, feucht und kalt.
Erst im 17. Jahrhundert lüfteten Naturwissenschaftler wie Galilei (1564-1642), von Guericke (1602-1686) und Toricelli (1608-1647) das Geheimnis der Zusammensetzung von Wasser und bildeten damit die Grundlage der modernen Wissenschaft.