Kleidung ist in unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Sie hält unseren Körper warm und gibt uns ein geborgenes Gefühl. Diese Aspekte sind allerdings heute so gut wie selbstverständlich. Viel wichtiger erscheinen heute alle Aspekte der Mode und die ständige Weiterentwicklung der modischen Trends. Mit dem richtigen Outfit drücken wir unseren Stil aus und verraten viel über unseren Typ. An jeder Ecke kann man Mode in allen verschiedenen Varianten kaufen. Mode ist ein Massenmarkt.
Es steckt viel Technik in der Mode
Und bei einer Massenfertigung braucht es Fertigungstechniken. Äußerst technisch geht es im Bereich der Textiltechnik zu. Dazu kann man alles zählen, was mit Maschinen, Materialien und Verfahren der Textilherstellung zu tun hat. Sowohl künstliche Fasern wie Polyamid, Polyester oder Lycra als auch Naturfasern wie Baumwolle, Schurwolle oder Seide müssen schließlich erst einmal zu Garnen und Geweben verarbeitet werden, bevor daraus eine Hose oder ein Pullover entstehen kann. Einen wachsenden Stellenwert haben in den letzten Jahren auch technische Textilien bekommen. Man denke nur an wasserdichte und atmungsaktive Sportbekleidung wie Goretex, den Fleck-versiegelten Couchbezug oder abriebfeste und wohlige Stoffe für die Innenausstattung von Automobilen. All diese zahlreichen Materialien haben eins gemeinsam: sie werden von Großmaschinen industriell gewebt, gestrickt, gewirkt oder sonst wie zu einem Stoff gefertigt. Vorher oder nachher folgen dann noch weitere Prozesse wie Färben, Bleichen, Laminieren oder Imprägnieren, die das Ausgangsmaterial veredeln oder verändern.Berufsfelder für Ingenieure Sowohl Textil-, als auch Bekleidungsingenieuren eröffnet sich ein weites berufliches Tätigkeitsfeld: in der Bekleidungs-, Textil- und Chemiefaserindustrie sowie in der Textilmaschinen- und Farbstoffindustrie und in vielen textilnahen Branchen. Das kann in der Produktentwicklung sein, direkt in der Fertigung, in der Betriebsorganisation oder der Qualitätskontrolle. Dadurch, dass die heutigen Textil-Produktionsstandorte zumeist im Ausland angesiedelt sind, werden gut ausgebildete Ingenieure auch für weltweite Tätigkeiten im Vertrieb oder Einkauf gesucht.
Berufsfelder für Ingenieure
Sowohl Textil-, als auch Bekleidungsingenieuren eröffnet sich ein weites berufliches Tätigkeitsfeld: in der Bekleidungs-, Textil- und Chemiefaserindustrie sowie in der Textilmaschinen- und Farbstoffindustrie und in vielen textilnahen Branchen. Das kann in der Produktentwicklung sein, direkt in der Fertigung, in der Betriebsorganisation oder der Qualitätskontrolle. Dadurch, dass die heutigen Textil-Produktionsstandorte zumeist im Ausland angesiedelt sind, werden gut ausgebildete Ingenieure auch für weltweite Tätigkeiten im Vertrieb oder Einkauf gesucht.
Studieninhalte
Studieren können zukünftige Ingenieure die Mode nicht nur beim Shopping, in Zeitschriften und auf den Flaniermeilen, sondern an vielen deutschen Hochschulen. Eigenständige Komplettstudiengänge bieten allerdings nur FHs und Berufsakademien, die Universitäten integrieren die Textil- und Bekleidungstechnik ? je nach Schwerpunkt ? zumeist in die Vertiefungsrichtungen des Maschinenbaus, der Verfahrenstechnik, der Material- und Werkstoffwissenschaften oder in den Bereich Wirtschaftsingenieurwesen.
In den ersten Semestern startet man an Fachhochschulen mit den Grundlagen aus Mathematik, Naturwissenschaft und Technik. Zum Teil wird es aber auch schon fachspezifisch, denn neben Physik, Textilchemie, Informatik und BWL stehen auch Vorlesungen wie Bekleidungskonstruktion, Textile Werkstoffe, Textilmaschinen, Stricktechnik und Kollektionsgestaltung auf dem Stundenplan. In den weiterführenden Semestern gibt es dann vertiefende Modulangebote: Quality Management, Computer Aided Design, Textilveredelung, Fertigungsverfahren technischer Textilien, Anlagentechnik, Faser-, Weberei- und Maschentechnologie, Verbundwerkstoffe, Textilprüfung, Polymerchemie, Färberei, Textildruck und Umweltschutz sowie Recycling-Aspekte. Auch Soft Skills wie Rhetorik, Verhandlungs- und Personalführung sowie Präsentationstechniken versuchen die Hochschulen zu vermitteln. Fachpraktika in der Industrie oder ein Auslandssemester in großen Produktionsunternehmen sind ebenso von großer Bedeutung, um den Absolventen einen realen Einblick in die Welt der Textilproduktion zu geben.
(Diesen Artikel findet ihr auch think-ing.de)