Glühbirnen waren gestern

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Voll-LED Scheinwerfer.

LEDs begegnen dir täglich. LED steht für "Licht Emittierende Diode". Eine LED besteht aus dem gleichen Material wie ein Computerchip. Sie werden verwendet, um Möbel, Gärten oder die Kühltheke im Supermarkt zu beleuchten. Und nun auch bei Autos.

Flash ist Pflicht!

LEDs haben viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Glühbirnen. Denn sie sind robuster, kleiner und erzeugen weniger Wärme. Daher werden sie seit kurzem auch bei Auto-Scheinwerfern verwendet. Bisher wurden Halogen- oder Xenon-Lampen hinter dem Scheinwerferglas verbaut. Das sind sogenannte Gasentladungslampen und du kennst sie z.B. von Straßenlaternen. Doch stattdessen kommen jetzt dutzende LEDs zum Einsatz. So können die "Augen" eines Autos, also dessen Charakter besser unterstreichen. Auch können so komplexe Lichtfunktionen einfacher umgesetzt werden, wie z.B. Kurvenlicht.

Scheinwerfer sind nicht nur Lampe und Glas

Aber auch so ein Scheinwerfer besteht nicht nur aus Leuchten und einem Scheinwerferglas. Es stecken sehr viele andere Einzelteile drin, die man mit bloßem Auge kaum erkennen kann. Im folgenden Video kannst du sehen, was alles in einem Scheinwerfer steckt.

Und was kommt in Zukunft?

Eine Vision der Entwickler ist es, ein Fernlicht zu entwickeln, das den Gegenverkehr nicht mehr blendet. Bisher mussten Autofahrer immer selbst von Fern- auf Abblendlicht umschalten.

In Zukunft soll eine Kamera Gegenverkehr oder vorausfahrenden Verkehr anhand der Scheinwerfer oder Leuchten erkennen. Das blendfreie Fernlicht spart diesen dann in seinem Lichtkegel aus und leuchtet nur vor und seitlich des Gegenverkehrs die Straße aus.