Bauingenieurwesen

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Was ist Bauingenieurwesen überhaupt?

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Foto : Rainer Sturm / pixelio.de

Das Bauingenieurwesen ist eine Ingenieurwissenschaft, die sich in drei uterschiedliche Teilgebiete gliedert. Der Hochbau, der Tiefbau und der Wasserbau. In diesen unterschiedlichen Teilbereichen setzen sich Ingenieure mit der Konzeption, Planung, Konstruktion, Berechnung und Herstellung verschiedenster Bauvorhaben auseinander. Da in der heutigen Zeit auch immer mehr Anforderungen an den Umweltschutz gestellt werden, rückt dieser auch immer mehr in den Fokus von Bauingenieuren. In diesem Zusammenhang fallen beispielsweise Fragen über Schadstoffuntersuchungen.

Kann jeder Bauingenieur werden?

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Bild 1 : Burj Dubai im Vergleich

Mit mehr als 800 Metern Höhe ist Burj Dubai (Bild1), der Turm von Dubai, nicht nur der höchste Wolkenkratzer, sondern das höchste Bauwerk der Welt; die längste Hängebrücke mit einer Mittelspannweite von 1191 Metern ist die Akashi-Kaikyo-Brücke (Bild 2) in Japan.

Doch man muss ja nicht unbedingt gleich Weltmeister unter den Bauingenieuren werden wollen, um sich herausgefordert zu fühlen. Wer ein Gefühl für Raum hat und sich für seine Nutzungsmöglichkeiten interessiert, findet vielfältige und spannende Beschäftigungsfelder, die sich längst nicht auf extrem hohe Häuser oder lange Brücken beschränken. Schließlich brauchen wir auch Tunnel, Straßen oder Gleise, Deiche, Häfen oder Talsperren, Kraftwerke oder Kläranlagen. Bauingenieure entwerfen, planen, konstruieren, prüfen, begutachten und überwachen Bauwerke aller Art.

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Bild 2 : Akashi-Kaikyo Brücke

Der Zugang zur Tätigkeit des Bauingenieurs verlangt ein Studium des Bauingenieurwesens an einer Universität oder Fachhochschule, das ein breites Allgemeinwissen im Bereich der Bautechnik vermittelt und dazu befähigt, sich flexibel veränderten Marktsituationen und Anforderungen der Baupraxis anzupassen.

Innerhalb des Studiums sollte eine Studienrichtung des Bauingenieurwesens vertieft werden. Wichtig für die Bewältigung ihrer Aufgaben sind naturwissenschaftliche, mathematische und technische Grundkenntnisse. Physische Robustheit, Teamfähigkeit, räumliches Vorstellungsvermögen und die Bereitschaft zum häufigen Wechsel des Wohnorts bzw. der Arbeitsstelle sind ebenfalls gute Voraussetzungen für diesen Beruf.


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