Der Bauingenieur/die Bauingenieurin

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Quelle: Hochtief.de / Presse
 
Welche Aufgaben hat ein Ingenieur / eine Ingenieurin in der Bautechnik?

Bauingenieure entwerfen, planen, konstruieren, entwickeln, bemessen, errichten und überwachen Bauwerke und sorgen für deren Instandhaltung und Nutzungsfähigkeit. Bauingenieure kommen zum Einsatz im Hochbau (z.B. bei Wohn- und Geschäftshäusern, Krankenhäusern und Schulen), beim Bau von Verkehrswegen (z.B. Straßen, Brücken, Tunnel, Schienenwege Kanäle, Wasserbauwerke), im Industriebau (z.B. Fabriken, Kraftwerke und Silos) und in der Geotechnik.

Bauwerke für den Umweltschutz wie Deponien, Klär- und Müllverbrennungsanlagen und Lärmschutzbauten ergänzen die Palette. Bauingenieure übernehmen außerdem beratende und bauaufsichtliche Tätigkeiten bei Baumaßnahmen aller Art. Dabei muss ein Bauingenieur bei seinen Aufgaben stets auch den Schutz vor Gefahren oder unerwünschten Zuständen wie Einsturz, Brand, Wärme, Kälte, Feuchte, Lärm, Immissionen usw., mit einbeziehen und sich um die Rekultivierung oder den Rückbau am Ende des Lebenszyklus der Bauwerke kümmern.

Das Zusammenspiel mit Architekten, Ingenieuren anderer Fachrichtungen und den sonstigen Baubeteiligten ist ein wesentliches Merkmal für die Arbeitsweise der Bauingenieure.

Das Bild vom Bauingenieur mit Schutzhelm bei Wind und Wetter passt durchaus:
Arbeit an der frischen Luft gehört einfach dazu. Schon die Hochschulen verlangen Praxissemester oder Praktika vor oder während des Studiums. Die ersten Semester hindurch heißt es büffeln: Hier werden Grundlagen vermittelt, zu denen Physik, Chemie, Mechanik, Mathematik, Geometrie und Konstruktion gehören. Danach wird man die Kenntnisse vertiefen; jetzt gilt es, Schwerpunkte zu setzen. So kann man sich auf Statik, Bauinformatik oder bestimmte Baustoffe wie Holz, Beton oder Stahl ebenso spezialisieren wie auf Baumanagement oder Siedlungswasserwirtschaft. Das Studium an Fachhochschulen ist mehr auf die Praxis bezogen, an den Universitäten theoretischer ausgerichtet.

Berufliche Perspektiven, Entwicklungen des Berufszweiges

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Quelle: Hochtief.de / Presse

Bauingenieure üben ihre Tätigkeiten in Baufirmen, Ingenieur- und Planungsbüros oder im Öffentlichen Dienst aus. Weitere Arbeitgeber sind Unternehmen der Verkehrsbranche, Bausoftwareunternehmen, Versicherungen, baugewerbliche Firmen, Fertigteilwerke und die Baustoffbranche. Die Einstiegsgehälter liegen in der Spanne zwischen 2.500 und 3.300 Euro, abhängig vom Arbeitgeber und von Ausbildung, Qualifikation, Erfahrung und persönlichen Merkmalen des Berufseinsteigers.

Prognosen über die Entwicklung des Arbeitsmarktes sind schwierig, weil konjunkturelle Daten oder die Entwicklung der Studienanfängerzahlen nicht vorhersehbar sind. Gut gerüstet ist, wer seinen Beruf mit Leib und Seele ausübt, die Karriere in den Vordergrund stellt und andere Aspekte hinten anstellt. Gebaut wurde und wird immer!

Weitere Informationen und Beratung:

VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
Postfach 10 11 39
40002 Düsseldorf
Tel: (0)211 6214-3 13
Fax: (0)211 6214-1 77
E-Mail:    bau@vdi.de
www.vdi.de/bau


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