Ihre Grundausbildung erhalten sie in den klassischen Fächern, wie z.B. dem Allgemeinen Maschinenbau. Erst im weiteren Verlauf ihres Studiums oder während der späteren beruflichen Tätigkeit spezialisieren sie sich auf den Bereich Wertanalyse/Value Management. Die Ausbildung erfolgt hierbei über ein modular aufgebautes, zertifiziertes System. Nähere Informationen sind bei der VDI-Gesellschaft Produkt und Prozessgestaltung erhältlich.
Zur Erreichung der gesteckten Projektziele ist die Anwendung der im Rahmen der Ausbildung erworbenen Methodenkenntnisse unabdingbar. In der Praxis gilt es dann, die erlernten Werkzeuge auf die betrieblichen Gegebenheiten in der Praxis anzupassen und auszubauen, um so eine erhebliche Verbesserung und Wertsteigerung der behandelten Objekte zu erzielen.
Welche Anforderungen werden an einen Ingenieur / eine Ingenieurin in der Wertanalyse / im Value Management gestellt?
Die Tätigkeit des Wertanalytikers ist gekennzeichnet durch den intensiven Umgang mit Menschen auch aus anderen Fachdisziplinen vorrangig innerhalb, aber auch außerhalb des eigenen Unternehmens. Ingenieurinnen und Ingenieure in WA/VM sollten über Managementkompetenz ebenso verfügen, wie über Führungskompetenz, d.h. sie müssen Gruppendynamik erkennen und steuern können.
Die Fähigkeit in nationalen und internationalen Teams zu arbeiten, ist in Folge von komplexen Projekten und Organisationen unerlässlich. Fremdsprachen- und betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind daher erforderlich. Auch Begriffe wie Qualität, Kundennutzen, Kostenbewusstsein und Termintreue müssen für Ingenieure von WA/VM bekannt sein.
Berufliche Perspektiven, Entwicklungen des Berufszweiges
Die Schätzungen von Fachleuten haben ergeben, dass der Bedarf an Ingenieure und Ingenieurinnen in WA/VM auch in den nächsten Jahren ein enormes Potenzial bietet. In den heute vernetzten Strukturen werden Ingenieure und Ingenieurinnen von WA/VM gefordert.