Aus der hannoverschen Allgemeinen Zeitung:
Ein Artikel von Stefan Vogt:
Das JeT-Kompetenzzentrum Fertigung an der KGS hat eine neue Heimstatt. Bei
der offiziellen Eröffnung des zur High-Tech-Schmiede umgestalteten
ehemaligen Werkraums haben technikinteressierte Schüler vom
Jahrgang 5 bis zur Oberstufe einige Projekte vorgestellt. Der Raum im Erdgeschoss ist voller Geräusche. Elektromotoren der Lego-Roboter der Informatikgruppe der 8R sirren, Schüler der 5H pusten mit einem Fön warme
Luft in einen selbstgebauten Ballon und die computergesteuerte
Fräsmaschine dreht auf hohen Touren. Nur in der Ecke rechts am
Fenstersims ist es ruhiger. Dort zeigt Abiturientin Saskia ihr Werk,
einen Eiffelturm aus Holz und Pappe, den Plänen des Erbauers
nachempfunden. Die Statik habe es der 18-Jährigen angetan, im Original
hat sie das Wahrzeichen indes noch nicht gesehen. Ein Kompetenzzentrum dieser Art sei einzigartig in Deutschland, sagte Uwe Groth, Landesvertreter
des Vereins deutscher Ingenieure in Niedersachsen. Er hatte vor acht
Jahren mit dem Projekt "Jugend entdeckt Technik" die Grundlage
für das Netzwerk von Schulen gelegt, die in ihren Kompetenzzentren Technik zum Anfassen anbieten können. ?Nicht der Schlipsträger, sondern der junge Mensch soll im Mittelpunkt stehen?, betonte er. Das sei wichtig für die Jugendlichen zur Orientierung auf dem Weg ins Berufsleben.
Im Verbund von Stadt und Region Hannover sowie mithilfe von
ehemaligen Lehrern und Ingenieuren im Ruhestand sei ein Schmuckstück entstanden, sagte Dieter Driller-van Loo, Leiter des
Gymnasialzweigs, bei der Eröffnung ? "und das nicht zum Selbstzweck".
Teile des Projekts würden quer durch alle Schulzweige und
in allen Jahrgänge in den Unterricht eingebaut.
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