Jens Heider: Der Traum vom Fliegen

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Bild: DLR.

Jens Heider hat seine Nase am liebsten in den Wolken. Der 31-Jährige ist Testpilot beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und arbeitet mit Forschungsflugzeugen. "Mein Traum ist es, irgendwann einmal im Namen des DLR unseren Forschungsairbus, den ATRA, zu fliegen", verrät der begeisterte Segelflieger, der seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat.

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Bild: DLR/Marek Kruszewski.
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Bild: DLR.

Arbeitsplatz im Cockpit

Schon während seiner Diplomarbeit hat Heider Kontakt zum DLR geknüpft. Als studierter Flugsystemtechniker arbeitete er hier u.a. zunächst an Verfahren, die dafür sorgen können, dass Verkehrsflugzeuge leiser landen. Sein berufliches Ziel stand aber fest: "Mein Wunsch war immer, mit meiner Ausbildung in die technische Fliegerei einzusteigen und irgendwann einen Arbeitsplatz im Cockpit zu haben", erinnert sich der Flugfanatiker. "Allerdings gibt es nicht viele Möglichkeiten in diesem Bereich und darum ist das echt auch eine Glückssache eine entsprechende Stelle zu finden." Und Heider hatte dieses Glück: Anfang 2006 ergatterte er eine Stelle als Technischer Luftfahrzeugführer im DLR-Flugbetrieb Braunschweig und hat nun sogar seine Ausbildung zum Testpiloten in der kalifornischen Mojave-Wüste abgeschlossen. "Anstrengend, toll, wenig Schlaf, aber vor allem hochinteressant!", beschreibt Heider seine Zeit an der National Test Pilot School (NTPS), wo er mit zwölf verschiedenen Flugzeugtypen geflogen ist.

"Mädchen für alles"

Heider ist im DLR für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. "Das ist so im Flugbetrieb", erklärt er. "Man ist schon so eine Art Mädchen für alles." Hauptsächlich unterstützt er Wissenschaftler bei ihren Experimenten. Gemeinsam wird besprochen, was passieren soll und welche Ergebnisse erwartet werden, fasst Heider zusammen. "Meine Arbeit: Beraten, planen, unterstützen! Und fliegen!"