Mensch und Roboter als Team
Eine von Alin Albu-Schäffers Visionen steht eine Etage unter seinem fast karg eingerichteten Büro im ersten Stock. Groß wie ein Mensch, mit zwei Kameraaugen im Kopf, riesigen mehrfingrigen Händen und Rollen zur Fortbewegung - Roboter "Justin" wirkt schon gewaltig. Wenn Albu-Schäffer sein Hand auf die blaue metallische Hülle legt, folgt der Roboterarm mit den kugeligen Gelenken geschmeidig den Bewegungen des 41-Jährigen. Unzählige Sensoren an Justins Körper spüren die Berührung des Ingenieurs und helfen dem Roboter, sich den Bewegungen butterweich anzupassen. "Die Barrieren zwischen Robotern und Menschen müssen weg", sagt Albu-Schäffer. Mensch und Roboter, ohne Berührungsängste als gemeinsames Team, so stellt er sich die Zukunft vor. "Ich sehe den Roboter als Gehilfen - wo auch immer: in der Fabrik, daheim, in der Medizintechnik oder im Weltall." Der Roboter bringe die Präzision und Wiederholbarkeit mit, der Mensch die Flexibilität und Kreativität.