Kristina Beblo

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Gibt es außerirdisches Leben da draußen und was haben Unterwasserkamine damit zu tun? Kristina Beblo weiß die Antwort. Dafür muss die Biologie-Doktorandin des DLR nicht per  Rakete ins All fliegen, sondern "nur" mit Mini-U-Boot ALVIN 2.500 Meter auf den Grund des Pazifiks tauchen.

Ob es da Außerirdische gibt? Nein, aber Lebensbedingungen, die mit denen auf fremden Planeten vergleichbar sind. Beispielsweise am Ostpazifischen Rücken, wo gerade zwei Erdplatten auseinanderdriften. Dort entstehen "Black Smoker", kleine Kamine, aus denen Staub strömt, der mit Wasser vermischt ist, das 300 Grad Celsius heiß aus dem Erdinneren kommt. Klar, dass es hier wärmer ist als auf dem Rest des zwei Grad kalten Meeresgrundes.

Wärme bedeutet Leben, und so wimmelt es rund um die Kamine von Röhrenwürmern, Krabben und Fischen. Hier nimmt Kristina mit ALVINS Hilfe Proben, die sie anschließend im Labor untersucht. Warum? Weil diese Mikroorganismen der Ursprung allen Lebens sind.

Ob es ähnliche Bedingungen auch auf anderen Planeten gibt, weiß Kristina nicht. Aber sie ist dem Geheimnis von Leben unter extremen Bedingungen auf der Spur.

Daniela Tiersch

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Marsdünen
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Olympus Mons, der höchste Vulkan des Sonnensystems

Wie sieht es eigentlich auf dem Mars aus?

Men in Black, Star Wars, Independence Day - die Liste der Filme, die sich mit unseren Nachbarplaneten und deren Bewohnern beschäftigen, ist lang. Aber wie sieht es dort wirklich aus?

Diese Frage will Daniela Tiersch, Doktorandin am DLR-Institut für Planetenforschung, beantworten. Ihr Interesse gilt vor allem dem Mars. Genauer: den geheimnisvollen dunklen Senken und Dünen des Roten Planeten. Da die Forschung vor Ort unmöglich ist, wertet Daniela Bilder aus, die im Rahmen der europäischen Mission Mars Express mit einer vom DLR betriebenen Spezialkamera gewonnen wurden.

Diese Bilder zeigen, woraus und wie die Oberfläche des Planeten entstanden ist und was es mit seinen teils sehr schön anzusehenden Dünen auf sich hat. So gewinnt sie wichtige Informationen über den "Roten Planeten", die sie mit internationalen Mars-Wissenschaftlern gemeinsam auswertet.

Spannende Entdeckungen nicht ausgeschlossen!