Bemannte Raumfahrt mit europäischen Modulen?

Flash ist Pflicht!

Zurzeit fliegen Europäer in russischen Raumfahrzeugen mit. Dabei gibt es die Technik für bemannte Raumfahrt auch bei uns. Na ja, zumindest schon erste Pläne. Wie das gehen könnte, zeigt die folgende ESA-Animation.

ISS - Forschen im Weltall

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Die ISS mit angedocktem ATV

Die Schwerkraft kann man auf der Erde nicht überwinden, sie wirkt sich auf alle physikalischen, chemischen und biologischen Vorgänge aus. Deshalb gibt es die ISS (International Space Station). Sie ist ein fliegendes Labor, dessen Umfang fast einem Fußballfeld gleicht. Was wird in diesem Labor gemacht?

Im Weltall erforschen die Astronauten neue Materialien, neue Therapien in der Medizin, grundlegende Lebensfunktionen oder erweitern die Horizonte in der Physik. Dies ist möglich, weil in der Schwerelosigkeit andere Bedingungen herrschen als hier auf der Erde.

Forschen im Weltall für Medizin auf der Erde

Verschiedene Krankheitsbilder, die sich in Schwerelosigkeit entwickeln, ähneln Krankheiten wie Osteoporose oder Kreislauferkrankungen, die wir auf der Erde kennen. Astronauten leiden während eines längeren Aufenthalts im Weltraum an Knochen- und Muskelabbau, obwohl sie eigentlich gesund sind. Nach Rückkehr auf die Erde wird dieser Abbau schnell wieder wettgemacht. Wie das genau abläuft, weiß man noch nicht.

Auf Weltraummissionen kann man den Einfluss der Schwerkraft auf Knochen und deren Abbau genau untersuchen. Mit diesem Wissen können Mediziner später Behandlungen für Patienten auf der Erde entwickeln. Es gibt ca. 6 Millionen Betroffene. Das macht deutlich, wie wertvoll Forschung im Weltall ist.  

Extra Vehicular Activity - oder Weltraumspaziergang

Die Vorbereitungen für einen Außenbordeinsatz dauern Jahre und brauchen viel Training. ESA-Astronaut Reinhold Ewald erzählt, wie ein Außeneinsatz oder EVA (Extra Vehicular Activity) abläuft und er verrät, welcher Raumanzug der bequemere ist: der russische oder der amerikanische. Einfach hier klicken.