Die Erde ist eine Kartoffel

Flash ist Pflicht!
Die Kartoffel ist eigentlich ein Geoid

Erst hieß es, die Erde sei eine Scheibe. Dann wurde klar, die Erde ist eine Kugel. Jetzt muss wieder umgedacht werden: Die Erde ist eine Kartoffel! Herausgefunden hat das der Champ (CHAllenging Minisatellite Payload).

Der Champ ist ein Mini

Nur 522 kg schwer und 8 m lang ist sein Job unter anderem, die Reliefstruktur der Erde genau abzutasten und das Schwerefeld der Erde ganz genau zu vermessen. Dabei ist besonders interessant: Da die Erde im Innern unterschiedliche Dichte hat, ist auch ihr Schwerefeld mal mehr und mal weniger ausgeprägt. Der Computer liefert zu den Berechnungen das entsprechende Bild: Man sieht die Erde hier nicht als runde Kugel - wie sie natürlich in Wahrheit aus dem All aussieht. Sondern mit Beulen und Dellen.

Diese Darstellung der Erde zeigt uns die Verteilung der Masse und das Schwerefeld der Erde. Dadurch werden Rückschlüsse auf das Erdinnere möglich. Aber Achtung: Das Video zeigt eine sehr stark überhöhte Darstellung der Erde, um die Unterschiede zu verdeutlichen.

ENVISAT - Umweltsatellit der Superlative!

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Das Bild von ENVISAT zeigt die Stickstoffdioxid-Verteilung (NO2) im indischen Ozean. Der Schadstoff wird u. a. von Schiffen ausgestoßen.

Vom Untergang der Titanic bis zur Flutkatastrophe in Burma. Wie Erdbeobachtung Schiffe vor Eisbergen und Küstenstädte vor Wirbelstürmen warnt - und dazu noch atemberaubende Bilder liefert.

Der Strömungsfilm nach den Nachrichten erscheint und der "Wetterfrosch" zeigt auf das Azoren-Hoch. Kaltfront trifft auf Warmfront. Es muss mit Starkregen und lokalen Hagelschauern gerechnet werden. Woher weiß man das alles so genau? Unter anderem durch die Informationen aus dem All: Die Wettervorhersage nutzt die Daten von Satelliten, die die Erde beobachten. So können Meteorologen mittlerweile ganz exakte Voraussagen treffen.

Bauernregeln haben also ausgedient. Aber wie kommen Satellitenbilder überhaupt zustande? Ganz unterschiedlich. Es gibt verschieden Techniken, mit Satelliten die Erde zu beobachten. Radar, hochauflösende optische Kameras, Spektralanalysen und viele andere Sensoren kommen zum Einsatz. So vielfältig die Instrumente sind, so viele verschiedene Aufgaben können damit auch erfüllt werden. Das folgende Bild stammt von Envisat, dem größten Umweltsatelliten, der je gebaut wurde.

Mit seinen 70 Quadratmeter großen Sonnensegeln kann Envisat genug Sonnenenergie aufnehmen, um seine 12 Bordinstrumente zu versorgen. In 800 Kilometern Höhe umrundet der Satellit die Erde alle 100 Minuten auf einer Bahn über die Polkappen. Da sich die Erde unter der Bahn des Satelliten um ihre eigene Achse dreht, kann er so nach und nach die gesamte Erdoberfläche untersuchen.