Das Navi freut sich auf Galileo

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Autos und Galileos halten Kontakt

Galileo ist nicht nur der Name einer Wissenssendung im Fernsehen, sondern auch der Name eines neuen Satellitensystems, das bald "Navis" (Navigationsgeräte) noch genauer machen soll.

Navis sind wichtig, weil man mit ihnen nicht nur Autos durch den Verkehr steuern kann, sondern weil sie auch Flugzeugen oder Schiffen den Weg weisen.
Die Satelliten, die sich gerade im All befinden und das GPS-System unterstützen, gehören den Amerikanern. Jedoch ist das Signal besonders im Norden Europas nicht sehr gut, daher hat Europa mit Galileo vor, eigene Satelliten in den Weltraum zu befördern und so ein eigenes Netz aufzubauen.

Satelliten geben Signale an Navis weiter

Die 30 Satelliten kreisen in einer Entfernung von über 23.000 km um die Erde, das entspricht der Länge von etwa 32.800 Güterzügen! Diese Höhe ist notwendig, damit alle Navigationsgeräte, egal wo auf der Welt, ein gutes Signal für die Empfangsgeräte hier auf der Erde bieten. Angeordnet sind sie in 3 Bahnebenen mit jeweils 9 Satelliten und einem Reservesatelliten. Ein Satellit braucht dabei 14 Stunden, um die Erde einmal zu umkreisen.

Bis heute wurden zwei Test-Satelliten mit Raketen in die Umlaufbahn gebracht, um zu testen, wie gut sie funktionieren. Nachdem alle Tests abgeschlossen sind, sollen im Jahr 2013 dann alle Satelliten oben sein.

Mit Raketenboost ins All!

Doch wie kommen die Satelliten überhaupt ins All? Die Satelliten selber könnten die Schwerkraft der Erde nicht überwinden, daher werden sie mit Hilfe von Trägerraketen in die Erdumlaufbahn gebracht. Wenn du wissen willst, wie das funktioniert, dann lies doch mal den Artikel über die Trägerrakete Ariane 5.