Solarzellen: Energieversorgung für Weltall und Erde

Foto: DLR/Markus Steur

Was die Pflanzen seit Jahrmillionen nutzen, können wir auch! Forscher haben auf der Suche nach umweltfreundlichen Energiequellen die Sonne wiederentdeckt. Mit Hilfe von Solarzellen lässt sich die Energie, die als Licht unsere Erde oder Satelliten und Raumschiffe erreicht, in Strom umwandeln. Bereits heute sind viele Solaranlagen auf Dächern montiert und erzeugen Elektroenergie, ohne dabei Treibhausgase auszustoßen. Solarstrom kann fast an jedem Ort erzeugt werden, solange dort die Sonne scheint. Deshalb ist er vor allem für den mobilen Einsatz geeignet. Aber auch Satelliten und sogar die Internationale Raumstation ISS beziehen ihre Energie aus dem Licht der Sonne.

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Satellit mit Solarpanels (Foto: DLR)

Mit ihren riesigen Solarpanels nimmt die ISS ungefähr die Größe eines Fußballfeldes ein. Diese Panels genügen, um die Station in 400 Kilometer Höhe zu betreiben. Dazu gehört der Strom für die Bordcomputer, für wissenschaftliche Experimente und natürlich Licht, damit die Astronauten nicht im Dunkeln durch die Module schweben müssen. Auf der Erde arbeiten Wissenschaftler und Techniker im Institut für Technische Thermodynamik des DLR an den Standorten Köln und Stuttgart intensiv an Verfahren, die enorme Strahlungsenergie der Sonne einzufangen und zu nutzen.